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IR-Grundlagen

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Kalibrierstrahler

Ein Kalibrierstrahler ist ein Schwarzer Strahler, der zum Kalibrieren von Infrarotthermometern und -kameras genutzt wird.

Der Aufbau eines solchen Schwarzen Strahlers ist prinzipiell sehr simpel. Ein beheizbarer Hohlkörper hat an einem Ende ein kleines Loch, durch das Infrarotstrahlung austreten kann. Wird der Hohlkörper auf eine definierte Temperatur aufgeheizt, so befindet er sich im Temperaturgleichgewicht und durch die kleine Öffnung tritt  Schwarze Strahlung der eingestellten Temperatur nach außen. Wichtig hierbei ist, dass die Austrittsöffnung gegenüber der Gesamtfläche des Hohlkörpers möglichst klein ist, um die Abweichung vom Idealzustand gering zu halten. Hohlraumstrahler erreichen Emissionsgrade von bis zu 99%. In der Praxis werden häufig aber auch Flächenstrahler zur Kalibrierung verwendet. Diese haben eine mit pigmentiertem Lacküberzug versehene, beheizte Fläche. Flächenstrahler erreichen  Emissions- und Absorptionsgrade bis 97 %.

Die Kalibrierung von Infrarotmessgeräten erfolgt anhand von schwarzen Strahlern unterschiedlicher Temperatur. Dabei ist es wichtig, die genaue Strahlungstemperatur der Strahler zu kennen. Diese wird beispielsweise mit einem Transfernormal-Strahlungs-Thermometer ermittelt. Bei Optris kommt hierzu ein CTlaser-PTB zum Einsatz, das auf die internationale Temperaturskala von 1990 rückgeführt werden kann und in regelmäßigen Abständen von der PTB kalibriert wird.

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