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Infrarot-Thermometer

Die punktuell messenden Infrarot-Thermometer und Pyrometer von Optris eignen sich besonders für die präzise Temperaturüberwachung von industriellen Fertigungsprozessen, in der Forschung und Entwicklung oder zur Funktionskontrolle unterschiedlichster Geräte und Anlagen.

Unsere Pyrometer-Serien auf einem Blick

  • Kompaktserie: Kleine und preisgünstige Infrarot-Thermometer

    Sie sind auf der Suche nach einem extrem kleinen Sensorkopf, den Sie problemlos auch in Prozesse mit beengten Platzangebot integrieren können? Oder suchen Sie preisgünstige und dennoch verlässliche Infrarot-Thermometer, die Ihnen den Vielfacheinsatz von Infrarot-Messstellen ermöglichen?

    Dann sind die kleinen und preisgünstigen Pyrometer der Kompaktserie genau das richtige für Sie!

    Infrarot-Pyrometer der Kompaktserie

  • Hochleistungsserie: Hochpräzise Infrarot-Thermometer mit Laser

    Wenn Sie besondere Ansprüche an Ihre Temperaturmessgeräte stellen oder einfach nur den Messfleck mittels Laser genau bestimmen wollen, dann sind die Infrarot-Thermometer der Hochleistungsserie die richtige Wahl.

    Infrarot-Thermometer der Hochleistungsserie

     

Welcher Pyrometer ist der richtige?

Am einfachsten finden Sie das richtige Infrarot-Thermometer für Ihre Anwendung mit unserem Pyrometer-Selektor oder in einem unverbindlichen und persönlichen Beratungsgespräch mit einem unserer Applikationsingenieure.

Wenn Sie sich dennoch selbst auf die Suche nach dem richtigen Pyrometer machen möchten, sollte zuerst einmal die Beschaffenheit der Objektoberfläche bestimmt werden, auf der gemessen werden soll. Hierbei ist besonders der Emissionsgrad ε von entscheidender Bedeutung.

IR-Pyrometer für nichtmetallische Oberflächen: 8 - 14 µm

Diese Wellenlänge entspricht dem Gerätetyp LT, mit dem die Temperatur nichtmetallischer Oberflächen, zum Beispiel Kunststoff gemessen werden kann. Folgende Pyrometer entsprechen diesem Gerätetyp:


IR-Thermometer für Glasoberflächen: 5,0 µm

Diese Wellenlänge entspricht dem Gerätetyp G5 und ermöglicht eine zuverlässige Temperaturmessung von Glas. Wählen Sie eines der folgenden Infrarot-Thermometer:


IR-Pyrometer für Metall: 0,5 - 2,3 µm

Pyrometer mit diesem Wellenlängenbereich eignen sich hervorragend zur Messung flüssiger und fester metallischer Oberflächen. Wählen Sie eines der folgenden Geräte:


IR-Thermometer für spezielle Anwendungen: 2,3 - 7,9 µm

Neben den gewöhnlichen müssen hin und wieder auch ungewöhnliche Messaufgaben gelöst werden. Hierfür hat Optris folgende Pyrometer im Sortiment:

  • Pyrometer für Temperaturmessung an Folien
    Mit einer Wellenlänge von 7,9 µm eigenen sich diese Infrarot-Thermometer des Gerätetyps P7 hervorragend zur Temperaturmessung sehr dünner Kunststoffmaterialien wie PET, PU, PTFE oder PA.

    Kompaktserie: optris CT P7
    Hochleistungsserie: optris CTlaser P7

  • Pyrometer zur Messung von Flammengasen
    Mit einem Spektralbereich von 4,24 µm und 4,64 µm eignen sich die Infrarot-Thermometer des Gerätetyps F2 und F6 bestens, um Temperaturen von CO2 und CO-Flammengasen.

    Hochleistungsserie: optris CTlaser F2, optris CTlaser F6

  • Pyrometer für Temperaturmessungen durch Flammen
    Werkstücke in Öfen lassen sich nur schwer messen, da die das Werkstück umgebenen Flammen die Messergebnisse verfälschen. Die Lösung bietet ein IR-Thermometer mit einem Spektralbereich von 3,9 µm, das problemlos und präzise durch Flammen hindurch misst.

    Hochleistungsserie: optris CTlaser MT

  • Pyrometer für Laseranwendungen
    Temperaturmessungen bei Laseranwendungen erfordern einen Sperrfilter gegen Laserstrahlung um präzise Messergebnisse sicherzustellen.

    Hochleistungsserie: optris CT XL 3M


Wie finde ich die passende Optik für mein Infrarot-Thermometer?

Die passende Optik ist unerlässlich für präzise Messergebnisse und hängt von der Größe des Messobjektes und der Entfernung zwischen Messobjekt und Pyrometer ab. Am einfachsten bestimmen Sie die passende Optik für Ihr Wunsch-Thermometer mit dem Messfleck-Kalkulator für Pyrometer.

Was ist Infrarot-Temperaturmessung?

Was ist Infrarot-Temperaturmessung?

Infrarot-Temperaturmessgeräte bestimmen aus der vom zu messenden Objekt abgegebenen Infrarotstrahlung mit Hilfe der Strahlungsgesetze von Planck und Boltzmann die Temperatur, ohne das Objekt dabei zu berühren.

Neben der Zeit stellt die Temperatur die am häufigsten gemessene physikalische Größe dar.

Doch wie funktioniert die berührungslose Temperaturmessung und damit ein Pyrometer bzw. Infrarot-Thermometer genau?

So funktioniert Infrarot-Temperaturmessung


Hat ein Objekt eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt von 0 K (-273,15 °C), sendet es eine seiner Eigentemperatur proportionale, elektromagnetische Eigenstrahlung.

Ein Teil der ausgesandten Strahlung ist die Infrarotstrahlung, die zur Temperaturmessung verwendet wird. Von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung durchdringt die Atmosphäre und kann mittels einer Linse oder Eingangsoptik auf ein Detektorelement fokussiert werden.

Das Detektorelement erzeugt durch die einfallende Strahlung ein zu ihr proportionales elektrisches Signal. Die Umsetzung des Signals in eine zur Objekttemperatur proportionale Ausgabegröße erfolgt durch Signalverstärkung und digitale Weiterverarbeitung. Der Messwert kann auf einem Display angezeigt oder als Signal ausgegeben werden.

Aufbau eines Infrarotsensors

Der Emissionsgrad


Der Emissionsgrad gibt das Verhältnis aus dem realen Abstrahlwert eines Körpers und dem des schwarzen Strahlers bei gleicher Temperatur an.

Der Emissionsgrad ε (Epsilon) hat eine zentrale Bedeutung, wenn man die Temperatur durch eine Strahlung messen will. Er ist für den schwarzen Strahler maximal 1.

In der Realität entspricht jedoch kaum ein Körper dem Ideal des schwarzen Strahlers. Zur Kalibrierung der Sensoren werden in der Praxis häufig Strahlerflächen genutzt, die im gewünschten Wellenlängenbereich Emissionsgrade bis 0,99 erreichen.

Spektrale spezifische Ausstrahlung des schwarzen Strahlers in Abhängigkeit von der Wellenlänge

Viele zu messende Oberflächen haben einen über die Wellenlängen konstanten Emissionsgrad, emittieren aber im Vergleich zu schwarzen Körpern weniger Strahlung. Sie werden graue Strahler genannt.

Körper, deren Emissionsgrad unter anderem von Temperatur und Wellenlänge abhängen, z. B. Metalle, werden selektive Strahler genannt.

Der fehlende Strahlungsanteil wird in beiden Fällen durch die Angabe des Emissionsgrades kompensiert. Bei selektiven Strahlern muss jedoch besonders darauf geachtet werden, in welchem Wellenlängenbereich gemessen wird (bei Metallen zum Beispiel so kurzwellig wie möglich).

Funktionsweise von Pyrometern


Ein Pyrometer, bzw. ein Infrarotsensor empfängt neben der von einer Objektoberfläche abgehenden Strahlung jedoch auch reflektierte Strahlung aus der Umgebung und unter Umständen durch den Körper hindurch gelassene Infrarotstrahlung.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema und zu anderen Grundlagen der berührungslosen Temperaturmessung in der Optris Infrarot-Broschüre:
Grundlagen der berührungslosen Temperaturmessung!

Aufbau und Funktionsweise von Infrarot-Thermometern

Werden Sie zum Experten für Infrarot-Temperaturmessung!

Die Optris GmbH bietet regelmäßig kostenfreie Infrarot-Workshops in vielen verschiedenen Städten an. Melden Sie sich jetzt an und lernen Sie noch mehr über die berührungslose Temperaturmessung und die Funktionsweise von IR-Thermometern und Wärmebildkameras.

Werfen Sie auch einen Blick in unsere Fachartikel. Hier finden Sie neben Artikeln zu konkreten Anwendungsfällen auch weitere Artikel zur Funktionsweise unsere Produkte, wie zum Beispiel den Artikel „Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

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Ihr Ansprechpartner

Maik Lippe

Dipl.-Ing. Maik Lippe

Tel.: 030 / 500 197-0
Fax: 030 / 500 197-10
E-Mail: maik.lippe@optris.com

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