Anwendungen: Temperaturüberwachung zur Prozessoptimierung
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Metall-Temperatur mit Infrarot-Messtechnik von Optris messen

Ob in der Metallherstellung oder -verarbeitung, die Überwachung der Metall-Temperatur mit berührungslos messenden Sensoren dient nicht nur der Prozesskontrolle und -optimierung, sie erhöht bei hohen Temperaturen bis 3.000 °C außerdem die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Besonders in der Walzstraße, beim Induktionshärten oder Gesenkformen ist es wichtig, die Temperatur des Metalls kontinuierlich zu überwachen. Optris entwickelt zu diesem Zweck Infrarot-Messgeräte, die den speziellen Anforderungen der Metallindustrie gewachsen sind – denn berührungslose Temperaturmessung an Metall ist nicht so einfach, wie Sie in unserem Fachartikel Berührungslose Temperaturmessung von Metalloberflächen mittels Infrarot nachlesen können. Natürlich sind für Metall-Thermometer von Optris auch hohe Umgebungstemperaturen und ein raues Messumfeld kein Problem.

Im Folgenden haben wir eine Auswahl an Anwendungsbeispielen für Sie aufbereitet. Ihre spezielle Anwendung ist nicht dabei? Kein Problem, schauen Sie in unserer Metall-Broschüre nach oder sprechen Sie einfach direkt mit einem unserer Applikationsingenieure, der mit Ihnen das passende Messgerät findet.

Temperaturmessung in der Walzstraße

Temperaturmessung in der Walzstraße

In der Walzstraße muss kontinuierlich die Umformtemperatur zwischen den einzelnen Walzen gemessen werden, um die Prozesse zu optimieren und die Qualität zu sichern. Wir empfehlen für diesen Prozess den Einsatz eines schnellen Pyrometers für die Messung der Blechtemperatur und eines Quotientenpyrometers für Messungen in der Kühlzone oder des Drahts.


Empfohlene Geräte:
Schnelles Infrarot-Thermometer optris CTlaser 1M/2M und Quotientenpyrometer optris CTratio 1M

Temperaturmessung beim Gesenkformen

Temperaturmessung beim Gesenkformen

Beim Gesenkformen sollte die Temperatur des Rohlings vor dem Umformen gemessen werden. Zudem sollte auch das Formteil nach dem Umformen und vor dem Lagern gemessen werden. Grundsätzlich kann man in diesem Prozess die Temperatur auf zwei Arten messen: Permanent mit Hilfe eines stationären Pyrometers oder sporadisch mit einem Handpyrometer.

 

Empfohlene Geräte: Stationäres Infrarot-Thermometer optris CTlaser 1M und Handpyrometer optris P20 1M

Instandhaltung

Kontrolle der Ausmauerung von Schlackewagen beim Herausfahren aus der Halle

Die Instandhaltung in der Metallindustrie hilft beim frühzeitigen Erkennen der Abnutzung der Feuerfest-Materialien an Torpedowagen, Schlackewagen und Schmelzpfannen und reduziert die Gefahr von Durchbrüchen. Wir empfehlen hierfür eine stationäre Wärmebildkamera zur permanenten Überwachung mit automatischer Alarmierung bei Hotspots an der Außenwand.

Empfohlenes Gerät: stationäre Wärmebildkamera optris PI 160

Induktionshärten: Der optimale Temperatur-Zeit-Verlauf

Induktionshärten: Der optimale Temperatur-Zeit-Verlauf

Beim Induktionshärten ist das Einhalten eines optimalen Temperatur-Zeit-Verlaufs unabdingbar, um die angestrebte Gefügestruktur des Metalls zu erreichen. Der Prozess bewegt sich in einer Temperaturspanne von 700 bis 1.100 °C und es wird empfohlen, diesen mit Hilfe eines stationären IR-Thermometers und/oder eines tragbaren Pyrometers zu kontrollieren.

 

Empfohlene Geräte: Stationäres Infrarot-Thermometer optris CTlaser 1M und Handpyrometer optris P20 1M / 2M

Induktive Härte- und Anlassprozesse

Temperaturmessung bei induktiven Härte- und Anlassprozessen

Bei der Wärmebehandlung über das Induktionshärten wird ein Bauteil in ein starkes Wechselfeld gebracht, dadurch erwärmt und im gewünschten Gefüge eingefroren. Durch Steuerung der Frequenz ist es möglich, die Eindringtiefe der Wärme in das Material lokal einzustellen und so bestimmte Bereiche des Bauteils zu behandeln. Die angestrebte Gefügestruktur des Metalls ist abhängig von einem optimalen Zeit-Temperatur-Verlauf. Daher ist es notwendig, die Temperatur permanent zu überwachen. 


Empfohlene Geräte: 
optris CTlaser 1M / 2M

Temperaturmessung an der Stranggussanlage

Strangguss-Vorblockanlage

Mit wachsender Effizienz steigt auch die Beanspruchung von Stranggussanlagen. Das erfordert umfangreiche Prozess-Überwachungsmaßnahmen. Besonders bei der Temperaturmessung hat sich dadurch einiges getan: Die Technik ist bei höherer Genauigkeit günstiger geworden und somit lohnt sich die Anwendung in der Breite. Für die Betreiber lohnt sich die Investition, denn so können sie kostenintensive Gießabbrüche schon in der Entstehung vorbeugen und zusätzlich die Qualität der Erzeugnisse verbessern.


Empfohlene Geräte:
Wärmebildkamera optris PI und Quotientenpyrometer optris CTratio 1M


Fachartikel: "Thermische Prozessüberwachung in der Stranggießanlage"

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