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Infrarotkamera optris PI 160

Produktprogramm

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  • Software

Infrarotkamera optris PI 160

Bei der Infrarotkamera optris PI 160 handelt es sich um das Einsteigermodell der preisgekrönten optris PI Serie*. Sie ermöglicht exakte Messungen ab einer Objektgröße von 1,5 mm und eignet sich mit einer Messgeschwindigkeit von 120 Hz hervorragend für Anwendungen in Forschung und Entwicklung, Teststationen und der Prozessautomation, aber auch für portable Messaufgaben.

Die IR-Kamera verfügt über einen Temperaturbereich von -20 °C bis 900 °C. Dieser kann optional auch bis 1500°C erweitert werden. Die Wärmebildkamera ist mit vier alternativen Objektiven lieferbar. Die Software optris PI Connect liefert Video- und Schnappschussaufzeichnungen, umfangreiche Analysen (Offline, Online) und verfügt über eine integrierte Zeilenkamera-Funktion.

Wichtige Parameter

  • Temperaturbereich:
    von -20°C bis 1.500°C (Temperaturspannen unterscheiden sich je nach Modell)
  • Spektralbereich: 7,5 bis 13 µm
  • Bildwiederholungsfrequenz: 120 Hz
  • Maße: 45 mm x 45 mm x 62 mm

*Leser der Technischen Revue wählten die optris PI zum beliebtesten Produkt 2012

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Technische Details der IR-Kamera optris PI 160

  • Lieferumfang (Standard-Paket):

    USB-Kamera mit 1 Objektiv
    USB-Kabel (1 m)
    Tischstativ
    PIF-Kabel mit Anschlussklemmleiste (1 m)
    Softwarepaket optris PI Connect
    Aluminiumkoffer

  • Detektor: FPA, ungekühlt (25 μm x 25 μm)
  • Optische Auflösung: 160 x 120 Pixel
  • Spektralbereich: 7,5 bis 13 µm
  • Temperaturbereiche: 
    -20°C bis 100°C
    0°C bis 250°C
    150°C bis 900°C
    zusätzlicher Bereich: 200°C bis 1500°C (nicht für die Optik 72° HFOV verfügbar)
  • Bildwiederholungsfrequenz: 120 HZ
  • Optiken (FOV):
    6° x 5° FOV / f = 35,5 mm oder

    23° x 17° FOV / f = 10 mm oder
    41° x 31° FOV / f = 5,7 mm oder
    72° x 52° FOV / f = 3,3 mm

    Sie wissen nicht, welche Optik, die richtige für Sie ist? Finden Sie es mit dem Optikkalkulator heraus.

  • Thermische Empfindlichkeit (NETD): 

    0,08 K mit 23° x 17° FOV / F = 0,8
    0,3 K mit 6° x 5° FOV / F = 1,6
    0,1 K mit 41° x 31° FOV und 72° x 52° FOV / F = 1

  • Systemgenauigkeit: ± 2°C oder ± 2%
  • PC-Schnittstellen: USB 2.0
  • Prozess-Schnittstelle (PIF): 0 - 10 V Eingang, digitaler Eingang, 0 - 10 V Ausgang
  • Umgebungstemperatur (TUmg): 0°C bis 50°C
  • Lagertemperatur: -40°C bis 70°C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 20 - 80%, nicht kondensiert
  • Gehäuse (Größe / Schutzklasse): 45 mm x 45 mm x 62 mm / IP 67 (NEMA 4)
  • Gewicht: 195 g, inkl. Objektiv
  • Schock / Vibration: 25G, IEC 68-2-29 / 2G, IEC 68-2-6
  • Stativaufnahme: 1/4-20 UNC
  • Spannungsversorgung: via USB

 

Modellvarianten

 

Artikelnummer: Optische Auflösung / Bildwiederholungsfrequenz

  • OPTPI16: 160x120 Pixel, 120 Hz

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Anwendungsgebiete der Wärmebildkamera optris PI 160

Die Infrarotkameras optris PI 160 kommt immer dann zum Einsatz, wenn Temperaturüberwachungen an Flächen erforderlich sind und die Einpunktmessung von Pyrometern nicht mehr ausreicht.

Flächenmessungen sind mittlerweile in vielen Industriezweigen unverzichtbar: im Automotive-Bereich, bei Kunststoffanwendungen oder in der Solarindustrie.

So wird die IR-Kamera bspw. in der Vorserienproduktion von Automotive Exterieur Teilen genutzt, die eine permanente Überwachung benötigt, weil sie nur in einem bestimmten Temperaturbereich ablaufen darf. Durch die Temperaturüberwachung können Fehlmengenproduktionen erheblich reduziert werden.

Beim Spritzguss-Verfahren in der Kunstoffverarbeitung werden mit der Wärmebildkamera optris PI 160 beim Öffnen der Formen Temperaturmessungen vorgenommen, um bei möglichen Hotspots oder Coldspots eine Regulierung der Temperatur vorzunehmen. Bei einem anderen Kunststoff-Verfahren, der Herstellung von PET-Flaschen, werden die Spritzgussteile auf gleiche Weise überwacht.

Die Wärmebildkamera detektiert auch bei der Funktionskontrolle von Solarzellen heiße Stellen (Hotspots), was sie in der Solarindustrie unabkömmlich macht. Im Photovoltaik-Bereich kann mit IR-Kameras außerdem bei Lötprozessen auf Solarmodulen sofort auf die Qualität der Lötung geschlossen werden.

Bei Funktionstests von Leiterplatten, die in nahezu allen elektronischen Geräten installiert sind, kann das thermische Verhalten durch die Infrarotkamera permanent überprüft werden, ohne dass die empfindlichen Messobjekte dabei beeinflusst werden. So sieht man leicht sich erwärmende Kontakte, die in den meisten Fällen einen Defekt aufweisen.

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Inklusive Thermografie-Software optris PI Connect

Thermografie-Software optris PI Connect (Solarzelle)

Die Thermografie-Software optris PI Connect wurde speziell zur umfangreichen Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt. Sie ermöglicht eine thermografische Echtzeit-Anbalyse und Fernsteuerung Ihrer Wärmebildkamera sowie den Betrieb im Zeilenkamera-Modus.

Zudem unterliegt die Software keinerlei Lizenzbeschränkungen und ermöglicht individuelle Anpassungen an Ihre Anforderungen.

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