18. Januar 2008
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Die neuen IR-Thermometer CThot, CT2M , CTglass und das CTlaser meistern neue Herausforderungen


Die Optris GmbH erweitert ihr Produktprogramm um neue Infrarot-Thermometer:


Das neue Infrarotthermometer optris CThot:

Das optris CThot erlaubt Temperaturmessungen und den Einsatz von Infrarot Sensorköpfen bei einer Umgebungstemperatur von bis zu 250°C ohne jegliche Kühlung. Neue Detektoren-Materialien, ein neues technisches Design und Hochtemperaturkabel erlauben dem optris CThot gegenüber rauen Umgebungsbedingungen standzuhalten. Ein robustes und massives, jedoch trotzdem kompaktes Gehäuse ist adaptierbar an alle üblichen Industriehalterungen, Winkel und Flansche.

Moderne Wärmebehandlungsanlagen werden mehr und mehr in einem immer kompakteren Innendesign gestaltet. Meist ist keine Möglichkeit mehr, Infrarotthermometer außerhalb des Prozessraumes zu platzieren und durch Sichtrohre in das Innere zu messen. Hier bieten die neuen Kompaktsensoren CThot die Möglichkeit, auch direkt im Inneren des Prozessraumes und unter Prozessbedingungen montiert zu werden.Die Hauptanwendungsgebiete eines solchen Sensortyps sind die Temperaturmessungen beim Trocknen und Fixieren von Textilien, Teppichen, Papier, Karton, Wellpappe, Gipskartonplatten und Kunststoffverbundmaterialien. optris CThot Sensoren messen zum Beispiel in Wärmebehandlungsanlagen mit mehreren Prozesskammern die Temperaturen von Geweben und Stoffen an verschiedenen Stellen über die Länge und die Breite. Der Kunde erhält Informationen über die Trockenkurve, den Feuchtigkeitsgehalt und ungleiche Fixagen.
Der Prozessingenieur kann somit den Energiefluss, die Geschwindigkeit und die Produktqualität optimieren.

Durch die schmalbündelige Optik von 10:1 und eine schräge Ausrichtung des Infrarot-Thermometers kann die Temperatur an unterschiedlichen Gewebedichten materialunabhängig gemessen werden. Bei schräger Ausrichtung auf das Material ist der effektive Emissionsgrad unabhängig von der Dicke des Gewebes oder dessen Art des Gewirkes. So kann der Kunde dicke Textilstoffe oder leichte Stoffe, wie z.B. Gardinen auf dieselbe Art und Weise messen.

Eine Erfassungszeit von 30ms ist ein großer Vorteil und setzt Maßstäbe in dieser Sensorfamilie. Die meisten Wettbewerbsprodukte sind wesentlich langsamer (im Mehr-Sekunden-Bereich) und haben eine geringere optische Auflösung (1:3 und weniger), was ein materialunabhängiges Messen schwieriger macht.

Das optris CThot ist in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen in Trocknern, Öfen, Wärmebehandlungsanlagen, in der Metall- und Glasindustrie, bei der Kunststoff- und Textil- herstellung im Temperaturbereich von -40°C bis 975°C verwendbar.

Ein neues und interessantes Feld sind auch Anwendungen bei der Halbleiter- Herstellung.

Die Monitorbox erlaubt die Programmierung des Sensors, die Anzeige der Temperatur und den leichten Anschluss der Analogausgänge, wie 0/4-20mA, 0-5/10V, Thermoelement Typ K oder J.

Optris bietet für alle Infrarot-Thermometer der CT Serie eine integrierbare Profibus DP Schnittstelle (optional) oder andere Plug-In Digitalschnittstellen (optional) wie USB, RS232, RS485 oder CAN an.



Das neue miniaturisierte IR-Thermometer CT 2M für Hochtemperaturmessungen – eines der kleinsten der Welt:

Das optris CT 2M ist ein miniaturisiertes Infrarot-Thermometer mit 1,6µm Messwellenlänge für alle Temperaturmessungen in der metallverarbeitenden Industrie, beim Schweissen, Löten , Umformen, Sintern , für Messungen an Metalloxiden und Keramik.

Durch seine Kleinheit und den sehr günstigen Preis setzt es einen neuen Maßstab beim Einsatz in OEM-Lösungen und beim Vielfacheinsatz von Infrarotmessstellen.

Ein sehr kleiner Sensorkopf von 14mm Durchmesser und 28mm Länge erlaubt den Einbau auch unter beengten Platzverhältnissen. Er ist damit auch kleiner als die meisten Glasfaser-Messköpfe. Die Messtemperaturbereiche liegen zwischen 250 und 1600°C. Es können mittels der hervorragenden Optik von 75:1 Messfleckdurchmeser ab 1,5 mm gemessen werden. Ein schneller Quantendetektor und eine schnelle Signalverarbeitung ermöglichen Erfassungszeiten ab 1ms.

Die kurze Messwellenlänge von 1,6µm verringert Messfehler bei niedrigem Emissionsgrad oder bei Emissionsgrad-Veränderungen des Objektes, wie bei Metallen oft vorkommend, oder bei Fehleinstellungen durch Unkenntnis über den wahren Emissionsgrad des Objektes.
Das optris CT 2M besitzt eine hohe Verträglichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern, was den Einsatz in der Nähe von Induktoren an Induktionsschweissanlagen erleichtert.

Neu ist auch, dass das optris CT 2M ohne Kühlung bis zu einer Umgebungstemperatur von 125°C verwendbar ist. Zubehör zum Freiblasen und zum Schutz des Geräts vor rauen Umgebungsbedingungen ist erhältlich.



Das neue IR-Thermometer optris CTglass mit einer Wellenlänge von 5,2 µm:

Das optris CTglass ermöglicht die genaue Oberflächentemperaturmessung auf Flachglas, in Behälterglas- Maschinen, bei der Lampenherstellung, bei der Herstellung von Autoglas und bei der Produktion von Solarzellen im Temperaturbereich von 100 bis zu 1650°C.

Durch die Messwellenlänge von 5,2µm ist eine geringe Eindringtiefe für die Infrarottemperaturmessung gewährleistet, da die Transmission von Glas bei 5,2µm sehr niedrig ist. Beim Verwenden einer kürzeren Wellenlänge würde das Infrarot-Thermometer durch das Glas hindurch messen, bei größeren Wellenlängen kann es zu Reflektionen kommen.

Die Temperaturmessung an kritischen Stellen während des Prozessablaufes ist wichtig für die vollständige Kontrolle und das Zusammenspiel der Prozessschritte. Bei der Behälterglasherstellung zum Beispiel, muss der Bediener die Tropfentemperatur beobachten, um das Verhältnis von Viskosität des Glases und dem Gewicht des Tropfens zu optimieren. Durch Kontrolle der Glas- und Formen-Temperatur können Kühlniveaus der Formhälften geregelt werden.

Bei der Sterilisation von Glasflaschen für pharmazeutische Produkte ist die Kontrolle eines bestimmten Temperaturlevels lebenswichtig, um absolut keimfreie Produkte herstellen zu können.

Ein weites Feld von Anwendungen bei der Produktion von Flachglas, Bauglas und Fahrzeugglas sind Temperaturmessungen beim Biegen, Härten und Tempern, um eine hohe Homogenität des Glases zu erhalten.

Ein modernes Anwendungsgebiet findet sich bei der Herstellung von Halbleitern und Solarzellen, wo Glas neben anderen Materialien als Substrat dienen kann.

Das Doppel-Laservisier des optris CTglass markiert den tatsächlichen Messort und Messfleck ab 1mm Größe. Dies ist in all den Bereichen, in denen die Größe des Messflecks eine Rolle spielt, von absoluter Bedeutung.

Ein robuster und dennoch kompakter Edelstahl- Sensorkopf ist adaptierbar an alle gängigen industriellen Befestigungen.

Die Optik 70:1, mit wählbarem Fokus, bietet einen kleinen Messfleck ab 1mm, der kleinste Messfleck der von der Konkurrenz angebotenen vergleichbaren Geräte, liegt bei 2,5mm.



Das optris CTlaser mit einer optischen Auflösung von 75:1:

Das optris CTlaser ist ein universell verwendbares, leistungsstarkes Infrarot-Thermometer für einen Temperaturbereich von -40°C bis 975 °C.
Neu daran ist neben der präzisen Visiermöglichkeit mit Doppellaser die im Bereich niedriger Messtemperaturen hervorragende optische Auflösung von 75:1 verbunden mit der Realisierung kleinster Messfelder ab 0,9mm, und das zu einem von Optris schon bekannten sehr guten Preis/Leistungsverhältnis.

Die Infrarot-Thermometer dieser neuen Leistungsklasse werden in weiten Bereichen der verarbeitenden Industrie zur berührungslosen Temperaturmessung am Produkt, an der Maschine oder am Werkzeug benutzt und von immer mehr OEM als unverzichtbarer Bestandteil der Maschinensensorik erkannt, wo es auf die Temperaturmessung an kleinen und kleinsten Objekten ankommt.

Ein Doppel-Laservisier mit 2 Strahlen folgt exakt dem infrarotoptischen Messstrahlengang und markiert in jeder Entfernung exakt die Messfeldgröße, um Fehlmessungen zu vermeiden. Die meisten handelsüblichen Pyrometer verwenden nur einen Mittelpunktsstrahl und markieren nur die Mitte und nicht die Größe des Messspots.

Der kleinste Messfleck von 0,9mm wird beim optris CTlaser am Kreuzungspunkt der beiden Laserstrahlen in 70mm Entfernung erreicht. Derartig kleine Messflecken werden erst seit Neuestem mit Niedertemperaturpyrometern wie dem CTlaser erreicht. Im Hochtemperaturmessbereich von Pyrometern ab etwa 300°C bis 3000° C war dies in der Vergangenheit wegen der bedeutend höheren zur Verfügung stehenden Strahlungsenergien der zu messenden Objekte schon immer leichter möglich.

Hervorzuheben ist auch der kleine Messfleck von 1,9mm in 150mm Messabstand, der zurzeit von keinem Niedertemperaturpyrometer am Markt erreicht wird. Als Modell CTlaser F (schnell) mit Erfassungszeiten ab 9ms (90% Signal) wird ebenfalls ein Maßstab im Temperaturmessbereich von -40 bis 975°C gesetzt. Serienmäßige umschaltbare Analogausgänge 0/4-20mA, 0-5/10V, Thermoelement Typ K oder J erlauben eine flexible Einbindung in Regelkreise. Der Messkopf aus Edelstahl ist bis zu einer Umgebungstemperatur von 85°C ohne Kühlung einsetzbar, die Laser werden ab 50°C automatisch abgeschaltet.

Optris rüstet alle Infrarot-Thermometer CTlaser und der CT-Serie auf Kundenwunsch mit einer PROFIBUS DP- Schnittstelle aus. Optris bietet des Weiteren auch steckbare RS232-, RS485-, CAN open- und USB- Schnittstellen an.



Die neue Software CompactConnect für alle Modelle der stationären Optris Infrarot- Thermometer

Die CompactConnect Software ermöglicht die Fernbedienung und Programmierung des Sensors. Ein Grafikdisplay zur Überprüfung des Temperaturverlaufes sowie zur automatischen Datenerfassung für Analysen und Dokumentationen mit einer Erfassungszeit von 1ms erlauben auch dem anspruchsvollen Messtechniker eine sehr komfortable Temperaturmessung.

Der Kunde kann Modifikationen der Signalverarbeitung vornehmen und auch Funktionseingänge und funktionale Ausgaben des Sensors programmieren. Die Software ermöglicht außerdem die automatische Anpassung des Emissionsgrads. Optris CompactConnect macht die Anpassung des Sensors an kundenspezifische Anforderungen leichter.

Die CompactConnect Software ist in allen Optris RS232- und Optris USB- Schnittstellen-Kits enthalten.

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Pressekontakt:
Kristin Kater · Tel.: +49 (-30) 500 197-43· E-Mail: kristin.kater@optris.de